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Moritz und Friedrich von der Marten

 

Autor und Fotos: Hartmut Geißler

nach Krämer, Burgkirche, S. 39

 

1. Grabplatte für Moritz von der Marten im Gemeindesekretariat hinter dem Pfarrhaus unter der Treppe:

Grabplatte des Moritz von der Marten im evangelischen Gemeindesekretariat; Foto: Gs


Krämer gibt den inneren Text der Grabplatte, die ursprünglich in der Kirche lag, folgendermaßen wieder:

"Moritz von der Marten, der / wohledlen gestrengen / vesten ehren und tugent / samen Georg Levin von der Marten gewese hesischen Cammerers seligen, und / Amelie Dorothea von der / Marten, Wittiben, geborner / von Abtenzell zu Luxburg / eltister Sohn liegt allhie / in seinem Ruhebetlein so / mit Todt abgangen / den 26. May anno 1620. Ist /alt worden 7 Jahr 10 / Wochen 6 Tag."

Darüber waren die Ehewappen von der Marten und von Abtenzell.

Und auf dem Rahmen steht:

"Der Gerechte / ob er schon zeitlich stirbt ist er doch in der Ruhe / ein / unbefleckt Leben / ist das rechte graue Haar und Alter."


2. Auch für seinen Bruder Friederich von der Marten gibt es einen Grabstein der gleichen Ausführung, aber seine Inschrift ist schon so unleserlich geworden, dass Krämer kein Datum mehr und nur noch die folgenden Worte lesen konnte:

"... Leben ... / der ist bald vollkommen / worden und hat viel Jahr erfuret dan seine Seele / ..."

Er steht außerhalb der Kirche an der Burgmauer und verwittert dort weiter:

Grabplatte für Friedrich von der Marten; Foto Gs


Gs, erstmals: 10.04.21; Stand: 08.08.21