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Die Vorgeschichte im
Ingelheimer Raum Autoren: Ernst Kähler, Hartmut Geißler Steinzeit Die Ingelheimer Region wurde aufgrund ihres milden Klimas, ihrer Lage und Landschaftsstruktur mit charakteristischer Fauna und Flora der sogenannten Mammutsteppe schon früh von Jägern und Sammlern aufgesucht. Neandertaltypische Artefakte belegen deren Anwesenheit zwischen Mainzer Berg und Westerberg weit vor dem Ende der letzten Eiszeit, d.h. vor mindestens 50.000 Jahren.
Eine kontinuierliche Siedlungstätigkeit sesshafte Bauern ist von der Jungsteinzeit über die Bronzezeit bis zur Eisenzeit nachweisbar. Im Museum zeugen Steingeräte, Tongefäße, Schmuck, Waffen und ein Mahlstein von den vorgeschichtlichen Epochen. Herauszuheben ist neben schön bearbeiteten Steinbeilen (unten links) ein großes Vorratsgefäß (unten rechts) aus der Zeit der sog. Michelsberger Kultur (3. Jahrtausend v. Chr.), das 1981 fast unversehrt aus einem Weinberg in Groß-Winternheim geborgen werden konnte.
Bronzezeit, Eisenzeit Aber auch für die folgenden Zeitabschnitte besitzt Ingelheim zahlreiche gestreute Bodenurkunden, mit Schwerpunkten in Ingelheim-Nord und vor allem an den sanften Terrassen des Mainzer Berges. Dessen Quellhorizont bot ebenso wie die Nähe zu Rhein und Selz günstige Voraussetzungen für menschliche Existenz und Niederlassungen.
Zu den Übersichtskarten der Ingelheimer Funde aus der Altsteinzeit
Gs, erstmals: 25.07.05; Stand: 20.04.09 |

Themenseiten
Fundkarte Altsteinzeit
Fundkarte Jungsteinzeit
Fundkarte Bronzezeit
Fundkarte Eisenzeit
Faustkeile
Geweihhacke
Hinkelsteine
Gefäß und Schere
Vorratsgefäß
Literaturhinweise